Auf geht´s zu den Veilchen

Unsere Damen müssen noch einmal ran, bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht. 

Die Rückrunde beginnt bereits am Sonntag und damit geht es zum insgesamt dritten Vergleich gegen Göttingen. 

Im Hinspiel befand sich die BG bereis früh auf der Siegerstraße, doch unsere Damen konnten das Spiel noch einmal drehen. Im Pokalspielgab es dann eine dicke Packung für den BTV.

Das Team aus Göttingen läuft den eigenen Erwartungen noch hinterher, hat sein Ziel Playoffs aber noch immer fest im Visier. Die Neuverpflichtungen finden mehr und mehr zu ihren Rollen und somit bleibt die BG ein Meisterschaftskandidat.

Unsere Mannschaft hat sich von dem ungleichen Kräfteverhältnis nicht beirren lassen und kurz vor der Pause nochmal zwei sehr gute Trainingswochen absolviert. Wir können befreit aufspielen. Für die Göttinger Veilchen dagegen ist ein Sieg gegen Barmen Pflicht. 

Wir dürfen gespannt sein, wie gefestigt sich unser Team zeigt und ob es in der Lage ist, das gute Transition-Spiel der Hausherinnen einzuschränken. 

Zwei Siege in einem Spiel

Ein bisschen komisch fühlte es sich schon an, als nach 40 Minuten die Anzeige einen Spielstand von 61-61 vermeldete, die Schiedsrichter jedoch kurz darauf einen Sieg für Barmen verkündeten. Keine Minute später dann die Ernüchterung: Doch kein Sieg, es muss eine Verlängerung gespielt werden.

Wie wichtig dieses Spiel werden würde, wusste man schon vor der Anreise. Schließlich begegnete man in Grünberg dem direkten Tabellennachbarn. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Ohne Headcoach Sascha Bornschein hieß es für die Barmer näher zusammenzurücken und als Team Paroli zu bieten. Beide Seiten zeigten sich gut aufeinander eingestellt und ließen keine einfachen Punkte zu. Allerdings waren die Barmer Mädels aus der letzten Saison, als Grünberg jeden Spielzug zu verteidigen wusste, gewarnt. Mit einem neuen System im Gepäck sollte ein Déjà-vu ausbleiben. Zunächst brauchten beide Teams etwas Zeit, um sich an die klare Linie der Schiedsrichter, die Körperkontakt nur selten zuließen, zu gewöhnen. Entsprechend wunderte es auch nicht, dass im ersten Spielabschnitt die meisten Punkte von der Freiwurflinie erzielt wurden. So konnte das erste Viertel nur knapp mit 14-12 gewonnen werden.

Im zweiten Viertel spielte man offensiv schöne 1-1 Aktionen heraus, verhielt sich aber auf der anderen Seite des Feldes etwas ungeschickt und gab so unnötige Fouls ab. Somit musste man mit einem 26-30 Rückstand in die Kabine gehen und noch einmal an den Teamgeist appellieren.

Zu Beginn des dritten Spielabschnitts wurde der Rückstand mit einem 7-0 Run egalisiert. Ab jetzt lieferten sich beide Seiten ein umkämpftes Spiel, bei dem sich Barmen in den Schlussminuten ein bisschen abzusetzen wusste. Die letzten 15 Sekunden glichen dann sehr der Saisoneröffnung gegen Göttingen, nur dass dieses Mal leider Grünberg das Glück auf seiner Seite hatte und mit einem wilden Dreier und anschließenden zwei Freiwurftreffern das Spiel ausgleichen konnte. Die Anzeige zeigte 61-61 und alle bereiteten sich schon auf die anstehende Verlängerung vor. Durch einen Anschreibefehler aus dem dritten Viertel, welcher erst nach Ablauf der regulären Spielzeit bemerkt wurde, hieß es zunächst, dass der Sieg mit 62-61 an den Barmer TV gehen solle. Während man sich schon ausgelassen freute, kam die Korrektur nicht mal eine Minute später. Nun stand fest: Es würde eine Verlängerung geben. Und für diese nahm Barmen sich noch etwas irritiert vor, mit mehr als einem Punkt zu siegen. Nun drückte man dem Spiel seinen Stempel auf und bewies echte Nervenstärke und Teammoral. Grünberg hatte, nachdem Trainerin Kojic und fünf Spielerinnen nicht mehr am Spiel teilnehmen konnten, keine Waffen mehr und so ging der Sieg verdient mit 77-68 an die Barmerinnen.

Herren schlagen Hilden nach Verlängerung

Deutlich spannender als gewünscht war das Spiel der Herren am Samstag in Hilden. Ohne den verletzten Kapitän Dario Fiorentino mussten sich die Barmer schon strecken, überzeugten aber abermals mit einer super Team-Leistung.

Nötig gewesen wäre diese jedoch nicht. Gleich zu Beginn machten die Barmer ordentlich Druck und gerade im ersten Viertel war man sehr variabel in der Offense. So sah man einige wirklich gut herausgespielte Abschlüsse. Zu Halbzeit lag man bereit mit 16 Punkten in Front. Angepeitscht von den teilweise unfreundlichen Zwischenrufen der Hildener Tribühne gegen Barmer Spieler kämpften sich die Hildener mit jeder Minute näher ran im dritten Viertel. Zu Beginn des letzten Abschnittes waren es dann nur noch 4 Punkte. Kurz vor Schluss führten die Hausherren sogar mit 3 Punkten. Die 5 Barmer auf dem Feld blieben jedoch kühl und Sebastian Kremer konnte mit der Schlussirene ausgleichen. In der Verlängerung zeigten die Barmer nun nochmal die klaren Verhältnisse. 2:14 für den BTV waren dann doch recht eindeutig. 
Abschließend muss man ganz klar sagen, dass es eine seh rstarke Team-Leistung war. Gleich 6 Spieler punkteten zweistellig! Das zeigt auch, dass der BTV immer schwerer auszurechnen ist und vor allem auch beim Fehlen einer der Leistungsträger genug Spieler im Team sind, die gemeinsam in die Bresche springen können.

Am Samstag ist die DJK Süd-West Köln in Heckinghausen zu Gast.

Punkteverteilung:

Walter, D. (23 Punkte); Jäger,D. (14); Bahlke,K. (12); Kremer,S. (11);
Bornschein,S. (11); Duhr,S. (11); Klaas,B. (5); Alarashe,K. (3); 
Hoffmann,J.; Keßen, M.

Die Damen empfangen die Red Dragons

Im letzten Heimspiel in 2015 empfangen unsere Damen den Aufsteiger aus Brandenburg. 

Die Red Dragons sind einer der beiden direkten Tabellennachbarn und reisen mit drei Import-Spielerinnen an die Wupper. 

Darunter ist auch die serbische Aufbauspielerin Natasa Zolotic, die Coach Bornschein in der vergangenen Saison gerne in den eigenen Reihen gesehen hätte. Das Budget für diese Spielerin war allerdings nicht ausreichend. Daher lässt sich erahnen, dass das Team aus Königs Wusterhausen zumindest das gleiche Budget wie die Barmer zur Verfügung haben, wenn nicht sogar etwas mehr. Zu Zolotic gesellen sich noch die beiden Top-Scorer Harris (USA) und Schuetze (Kanada), die immer auf gute Werte in der Statistik kommen. Insgesamt rotieren die Gäste mit 8 Spielerinnen, was sich nach dem Trainerwechsel eventuell ändern könnte. Falls nicht, sehen wir den Vorteil in der besser besetzten Bank. 

Insgesamt verfügt unser Team über mehr Erfahrung, auf den kleinen Positionen haben wir die höhere Qualität im Kader. 

Außerdem war das Spiel in Bensberg ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Gäste versuchen bisher die Gegner in einer Zonenverteidigung zu kontrollieren und halten das Spiel lieber etwas langsamer; also das komplette Gegenteil zum Barmer Spielstil. 
Die Zuschauer dürfen sich auf eine dynamische Mannschaft des BTV freuen, welche versuchen wird ihr Spiel durchzusetzen, um zum Erfolg zu kommen. 

Wir freuen uns auf euch!

let´s go Barmen...

35 gute Minuten reichen so gerade gegen Süd-West Köln

Am gestrigen Samstag waren die Gäste aus Köln zu Gast. Ohne Dario Fiorentino, Sascha Bornschein, Björn Klaas und Robert Wins traten die Barmer schon gebeutelt an, die Gäste aus Köln waren jedoch ebenfalls nur mit 7 Mann angereist. Die Barmer Hausherren begannen aber besser als die Kölner und haben frühzeitig eine Lösung für die Kölner Zone gefunden. Daniel Walter schaffte es zudem dem statmäßigen Center der Kölner bereits früh die ersten Fouls zu entlocken. Nach der Umstellung der Gäste aus Köln gerit das Spiel des BTV jedoch etwas ins Stocken. Das zweite Viertel ging an die Gäste, jedoch führte man noch mit 38:27.
Im 3. Viertel schaffte man jedoch ein Novum, man gab es nicht ab. Das Spiel hatte zwar zwischenzeitlich etwas Trainingsspielcharackter was die Intensität angeht, die Kölner kamen aber hier bereits in große Foul-Not und mussten frühzeitig immer wieder durchwechseln.
Im letzten Viertel machte sich dann die immer lascher werdende Einstellung bemerkbar. Die Gäste kamen im gesamten Spiel auf 10 Dreier und im letzten Viertel alleine auf 5. Damit war auch di eAufholjagd gestartet, die in der leztzten Minute beim Stand von 84:81 schließlich endete. Daniel Walter verwandelte erfolgreich die letzten 2 Freiwürfe und der Angriff der Kölner brachte nichts mehr ein. Ein viel zu kanpper Sieg, den man mit etwas mehr Aufwand auch deutlich einfacher hätte haben können. Nächste Woche muss man nach Meckenheim und dort wird man wieder in nahezu Bestbesetzung antreten können.

 

Punkteverteilung:

Walter,D. (24 Punkte); Al-Baghdadi,M. (16); Kremer,S. (13); Jäger,D. (10);
Hoffmann,J. (8); Alarashe,K. (6); Bahlke,K. (4); Duhr,S. (4); Keßen,M. (1);

Arbeitssieg gegen Königs Wusterhausen

Am Ende stand ein 69:67 Heimerfolg auf der Anzeigetafel. 
Dabei hat es sich unsere Mannschaft schwerer gemacht als notwendig. Bereits der Start in das Spiel begann sehr schleppend und das Gefühl kam auf, als wäre die Mannschaft nicht mit der richtigen Einstellung in das Spiel gegangen. 

Die Gäste konnten eine kleine Führung herausspielen, die schnell egalisiert werden konnte. 

Konditionell hatte die Red Dragons so ihre Probleme allerdings wusste der BTV das nicht auszunutzen und schaltete wieder einen Gang zurück. In der Verteidigung wurden die Vorgaben nicht umgesetzt, so dass Natasa Zolotic mit uns machen konnte was sie wollte. 

In der zweiten Hälfte war es das gleiche Bild. Die Partie wurde kontrolliert ohne den entscheidenen Lauf zu setzen. 

Die Red Dragons trafen den letzten Wurf von der Mittellinie und betrieben etwas Ergebnis-Kosmetik. 

Egal wie, der Sieg zählt am Ende, wir müssen nur im Hinterkopf behalten, dass wir uns steigern müssen am kommenen Wochenende um in Grünberg zu bestehen. 

Wir bedanken uns bei den Fans und den Trommlern und erhoffen uns im Jahr 2016 wieder mehr Zuschauer in Heckinghausen begrüßen zu können. 

 

Endlich der dritte Erfolg für unsere Damen

Unsere Damen gewinnen in Bensberg verdient mit 54:76 und sichern sich wichtige Punkte in der Liga. 

Das Team brachte endlich wieder das Potential auf das Spielfeld und konnte sich im Laufe der Partie steigern. 

Das Spiel begann mit einem hohen Tempo auf beiden Seiten, wobei die Hausherrinnen das bessere Händchen hatten. Liz Brown startete sehr aktiv in die Partie und zog ihr Team mit. Leider fehlte ihr das Wurfglück, was sie nicht davon abhalten sollte unermüdlich für das Team zu arbeiten. Auf der Gegenseite spielte Morrison stark auf und kam am Ende auf 25 Punkte. 

Gegen Ende des ersten Viertels sorgte Nici Egert mit 2 Dreiern für die erste Führung mit der Sirene. 19:18 aus Barmer Sicht. 
Chantal Neuwald machte es ihr gleich und streute Mitte des zweiten Viertels ebenfalls 2 erfolgreiche 3er ein. Nici und Chauny waren an diesem Nachmittag auch die erfolgreichsten Punktesammler. 

Mit 34:31 durfte man zur Halbzeitbespechung in die Kabine. Der einzig warme Ort in der Halle. Dieses Auswärtsspiel war eine reine Zumutung. Temperaturen, die für Sportler und Zuschauer unerträglich waren, keine Anzeigetafel auf die man permanent schauen konnte, kein scouting in der Halle, hinter der Gästebank lag der Durchgang für Zuschauer und nach der Partie im Kühlschrank nur eine funktionierende Duschbrause in der Gästekabine. Wir sind froh, dass wir diese Saison nicht mehr nach Bensberg fahren müssen. 

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