Schnell erzählt!

Die Ladies konnten beim Spiel der Damen 2 nicht überzeugen. Schon beim Aufwärmen fehlte es an Teammoral und Einstellung. So starteten die Wuppertalerinnen dann auch (2:8, 4. Minute). Zwar rehabilitierten sie sich kurzfristig zum Viertelende (9:13), ließen sich im Anschluss aber wieder gehen. In keinem der folgenden Abschnitte konnten sie als Team überzeugen. So ging das Duell deutlich und verdient an die Gäste aus Essen (40:71).

"Die Frage, die sich die Damen stellen sollten, ist, wie sie zu dieser Mannschaft stehen und wie sie sich ihr gegenüber verhalten, wenn es mal nicht so gut läuft - steckt man lieber den Kopf in den Sand und arbeitet als Individualist oder ist man bereit, sich einzusetzen und gemeinsam den Weg wieder aus dem Schlamassel zu finden? Nicht immer läuft alles gut, aber entscheidend ist doch, wie man damit umgeht..."

Shenja

Eine Niederlage, die richtig weh tut!

38 Minuten liegt Barmen durchgängig vorne - in den letzten zwei Minuten wird das Spiel abgegeben. "So eine Niederlage tut richtig weh. Entsprechend geknickt waren alle Beteiligten. Dabei hätten die Ladies den Sieg mehr als verdient gehabt", kommentiert die Trainerin am Ende des Duells.

Stark starteten die Gäste von der Wupper in das Match. Binnen von drei Minuten stand es 0:6 für den BTV. Die über das ganze Feld gespielte und sehr intensive Mann-Mann-Verteidigung fruchtete, zugleich nahmen die Barmerinnen ihre Würfe - wie schon im letzten Spiel - mit Selbstbewusstsein und scorten damit. Bis zur fünften Minute waren die Gastgeber mit der Situation vollkommen überfordert. Dann holten sie jedoch mit einem 6:0-Run auf. Durch einen erfolgreichen Dreipunkt-Wurf schöpfte der BTV jedoch wieder Mut und legte noch weitere fünf Punkte hinterher. In die erste kurze Pause ging es schließlich mit 8:16 für die Ladies von der Wupper. Im zweiten Abschnitt entstand zunächst ein spannender Schlagabtausch, sodass Wuppertal die Achtpunkte-Führung hielt. In den letzten drei Minuten erzielten die Gastgeber ärgerlichweise einen 7:0-Run. So ging Barmen lediglich mit zwei Punkten Differenz in die Halbzeitpause (25:27). "Das Dahinschmelzen des Vorsprungs war zu diesem Zeitpunkt vollkommen unnötig. Zudem vergaben die Ladies erneut zwei sicher gelaubte 1:0-Korbleger." Nichtsdestotrotz ging Barmen motiviert in die Team-Besprechung. Hier wurden gewisse taktische Maßnahmen - insbesondere in der Verteidigung - thematisiert. Die Wuppertalerinnen setzten die Vorgaben tadellos um und konnten die Differenz zunächst leicht und dann durch einen 6:0-Run deutlich ausbauen (34:45). Leider kam nun die stark aufspielende gegnerische Centerin ins Spiel, gegen die die Barmer Mannschaft nichts entgegensetzen konnte. Sie erzielte die entscheidenden Punkte und hielt Duisburg nicht nur bis zur 38. Minute am Leben, sondern drehte zu diesem Zeitpunkt auch das Blatt. Am Ende verlor der BTV mit 61:55.

"Die Niederlage ist entsprechend bitter. Wenn man 38 Minuten führt, hat man eigentlich auch den Sieg verdient. Am Ende fehlten jedoch schlicht und ergreifend erneut die Kräfte. Maja verletzte sich zudem in der ersten Halbzeit und konnte nicht weiterspielen, sodass nur noch sechs Spielerinnen auf dem Feld agieren konnten - dabei sind sieben schon wenig. 40 Minuten mit voller Konzentration und Intensität zu spielen, schaffen wir einfach nicht und das soll auch so nicht sein. Daher hoffen wir darauf, dass alle Grippen und Verletzungen bald auskuriert sind und wir mit einem größeren Kader antreten können", resümiert die Trainerin am Ende des Duells und ergänzt: "Auch, wenn es heute schwerfällt, es anzunehmen, ist dennoch hinzuzufügen, dass die jungen Ladies einen großartigen Job gemacht haben. Im Hinspiel verloren wir noch mit 28 Punkten. Heute waren es nur sechs. Das zeigt die Entwicklung, die wir bereits hingelegt haben. Die Sieges-Mentalität müssen wir nur dringend aufrechterhalten, denn der größte Gegner sind nicht die anderen Mannschaften, sondern der eigene Kopf."

Shenja

Wahnsinns Viertel sichert Sieg!

Wieder einmal standen nur sieben Spielerinnen für das wichtige Duell gegen NB Oberhausen 2 zur Verfügung. Anders als noch in Mettmann präsentierten sich die Ladies aber schon im Warm-up hoch motiviert. So starteten sie dann auch in das erste Viertel. "Endlich haben wir einmal gezeigt, was in uns steckt! Selbstbewusst und mit der festen Überzeugung zu treffen, nahmen alle ihre Würfe. Die Punkte folgten verdient. Bärenstark daneben - zumindest bis zur sechsten Minute - die Verteidigung", so Fohlmeister. Mit 30:14 ging es entsprechend in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt legten nun aber die Gäste los. Drei erfolgreiche Dreier innerhalb von vier Minuten ließen sie Mut schöpfen und die Differenz schmelzen, sodass nun doch ein sehr spannendes Match entstand. "Vollkommen grundlos verloren unsere Ladies in diesem Moment das Selbstvertrauen. Ängstlich in der Defense standen sie da und wussten dann auch in der Offense nicht mehr weiter. Von Aufgeben war dennoch zu keinem Zeitpunkt die Rede." In der Halbzeit (47:40) wurden die Fehler angesprochen und sich gegenseitig nochmal motiviert. Da beide Mannschaften an den Sieg glaubten, entstand ein mehr als spannender Schlagabtausch. Auf einen Korb der Barmerinnen folgte postwendend einer der Gäste, sodass es mit 57:51 in das letzte Viertel ging. Hier rissen sich die BTVlerinnen erneut zusammen und arbeiteten sehr konzentriert gegen die erstmals von Oberhausen aufgestellte Zone. Die hier leicht erzielten Punkte unter dem Brett holten letztlich den Sieg über die Bühne!

"Der Sieg heute war sehr wichtig. Er ließ die Ladies nicht nur in der Tabelle hochklettern, sondern auch in ihrem Selbstbewusstsein. Schaffen wir es 40 Minuten die Leistung abzurufen, wie wir sie in den ersten zehn gezeigt haben, dann ist noch vieles möglich. Bevor wir nun in die Zukunft blicken, genießen wir aber den Moment", kommentiert abschließend die Trainerin.

Shenja

D2 bleibt ihrem Motto treu!

Vergangene Woche trat die D2 in Mettmann an und holte das Spiel nach, das aufgrund der Verletzung Voulas verschoben wurde. "An erster Stelle richtet sich nochmals ein Dank an die Gastgeber, die maßgeblich mit dafür sorgten, dass das Duell nachgeholt werden konnte und es nicht zu einer 20:0-Wertung kam. Dennoch war der Plan, den Ortsnachbarn nicht den Sieg zu schenken", so Trainerin Fohlmeister. "Leider blieben die Ladies ihrem Motto treu. Gegen die starken Teams spielen sie gut, gegen jene, auf die es ankommt, nicht siegeswillens genug und damit unsicher." 

Zunächst starteten die Barmerinnen gut in das Duell. In der neunten Minute war es mit 10:10 vollkommen ausgeglichen. Ein kurzer Einburch sorgte für ein leichtes Hintertreffen zur Viertelpause (10:16), das aber nicht besorgniserregend schien. Auch im folgenden Abschnitt begannen die Gäste von der Wupper ordentlich. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzten, sodass ein spannender Schlagabtausch entstand. "Ersichtlich wurde aber nun, dass den wenigen Damen, die nach Mettmann mitgereist waren, die Puste ausging." Viele leichte Korbleger und Würfe waren ohne Erfolg. Die Gastgeber drehten nun hingegen auf und schienen aus jeglicher Lage ihr Ziel zu finden.

Obwohl Barmen sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und im letzten Viertel nochmal alle Kräfte mobilisierte und sich tatsächlich rankämpfte, fehlte an allen Enden und Ecken die Power, gegen die treffsicheren Ortsnachbarn anzukommen. Damit verloren die Barmerinnen mit 79:53 viel zu hoch.

"Es ist sehr schade, wie sich die Mannschaft präsentiert. In der Theorie steckt sehr viel Potetial in ihr. Die Trainings- und Spielbeteiligung, sowie inzwischen auch die fehlende Überzeugung, gewinnen zu können, unterbinden gerade mehr", kommentiert Trainerin Fohlmeister. "Daher ist es nun wichtig, einen Strich unter die Hinrunde zu setzen, regelmäßig im Training und bei den Spielen zu sein, um das gesetzte Ziel, auf Augenhöhe in der Rückrunde mitzuspielen, zu erfüllen. Möglich ist alles!"

Shenja

Top oder Flop!

So stellt sich die zweite Mannschaft der Damen im Moment dar. Am vergangenen Wochenende lässt sich definitiv ein Top aussprechen. Die Mannschaft kratzte an einem Sieg gegen den aktuell Zweitplatzierten aus Sterkrade!

Zunächst sah es nach einem einseitigen Duell aus. Die Gäste aus Oberhausen legten in den ersten vier Minuten einen 8:0-Run hin. Die Barmer Ladies waren von der Zonenpresse überrascht. Nach den Startschwierigkeiten rehabilitierten sich die Ladies von der Wupper jedoch und begannen, Basketball zu spielen. Binnen von drei Minuten stand es 12:14. Ein 6:0-Run ließ die Sterkraderinnen in den letzten zwei Minuten wieder etwas Vorsprung gewinnen (12:20). Dennoch gaben sich die Wuppertalerinnen nicht auf. Im zweiten Viertel ging zunächst durch einen erfolgreichen Dreipunkt-Wurf ein Ruck durch die Mannschaft. Wieder waren die Ladies den Gästen an den Fersen (21:26) - wieder brachen sie jedoch auch in den letzten Minuten des Abschnittes ein (23:33). In der Halbzeit wurden die Barmerinnen gelobt, zugleich aber gewarnt, da die Damen 2 häufig im dritten Viertel aufgrund fehlender Konzentration einbrechen. Dem sollte diesmal nicht so sein. Es entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem Wuppertal sogar leicht die Nase vorne hatte (14:12). Somit ging es mit 37:45 in die letzten zehn Minuten. In der 38. Minute waren die Ladies auf acht Punkte dran. Taktisch wurde nun - ganz nach dem Motto: do or die - auf "stop the clock" umgestellt. Zunächst ging die Rechnung auf. Leider verfehlte es Barmen selber zu scoren. In den letzten Sekunden trafen dann auch die Sterkraderinnen die Freiwürfe, sodass am Ende eine 51:64-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

"Dennoch geht heute ein großes Lob an die Damen. Sie agierten das ganze Match über als Mannschaft auf dem Parkett. Alle, die gerade nicht spielten, feuerten an und gaben den aktiven Mut. Hätten wir die vielen Turnover noch eingestellt und den ein oder anderen 1:0-Korbleger versenkt, hätte das Ergebnis auch anders aussehen können. Damit hat die Damen 2 bewiesen, dass sie in diese Liga gehört. Nun müssen sie nur noch lernen, die Leistung gegen die entscheidenden Konkurrenten abzurufen", so das Resümee der Trainerin.

Ein Dank geht abschließend an Torsten Külpmann, der die letzten fünf Minuten des Spiels übernahm. 

Herbe Niederlage gegen direkten Abstiegskonkurrenten!

Die miserable Trainingsmoral in der Vorbereitungswoche auf das wichtige Spiel gegen den Hülser SV übertrug sich leider auch auf den Verlauf des Duells selbst. Entstand zu Beginn noch ein spannendes Match, bei dem das erste Viertel mit 11:15 beendet wurde, folgten desolate weitere zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt scorte der BTV bis wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gar nicht. Ein Freiwurf und ein Feldkorb ließen die Punkteanzeige dann wenigstens um drei Zähler steigen. "Einen derartigen Aussetzer in der Offense können wir uns einfach nicht erlauben. Damit war das Spiel im Prinzip gelaufen", kommentiert die Trainerin. In der zweiten Halbzeit agierten die Barmerinnen offensiv wieder besser. Auch die Defense war über weite Strecken in Ordnung. Dennoch gelang es nicht, die große Differenz auch nur annähernd zu begleichen. Mit 41:65 ertönte die Schlusssirene.

"Eine derart hohe Niederlage ist gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten schlichtweg eine Katastrophe. Das Gute an der Sache: fast alle Spielerinnen blieben unter ihren Möglichkeiten. Im Rückspiel sollte man also Paroli bieten können. Kopf hoch und an die Arbeit. Mit einer besseren Trainingsmoral sollten die jungen Ladies schon bald wieder besser spielen", resümiert die Trainerin das Match.

Einen guten Übergang und ein erfolgreiches und verletzungsfreies Jahr 2019 wünscht die Damen 2 des BTV.