Damen 2 leisten sich wieder unnötige Höhen und Tiefen

Mit einem stark dezimierten Kader (ohne Jessi, Kathi, Hannah und Kika oder Jenny) reiste man nach Sterkrade, um dort einen ungefährdet geglaubten Sieg einzufahren. Jedoch musste man sich direkt in den ersten Minuten eines besseren belehren lassen. Ein schnelles 8:0 nach 2 Minuten hatte man so nicht erwartet...

Dies war sicherlich dem Chaos vor dem Spiel geschuldet, bei dem kein Coach zu Verfügung stand. Allerdings sollten sich routinierte Spielerinnen davon nicht so sehr beeinflussen lassen. Ab der sechsten Minute zeigte man dann auch endlich, dass man sich nicht unter Niveau verkaufen wollte und holte die fehlenden Rebounds, verteidigte enger und nahm vorne bessere Optionen. Das Spiel gewann man nach dieser Anlaufphase im zweiten und dritten Viertel, wo Kassandra frech ihre Würfe nahm (und gefühlt alle traf) und das Spiel insgesamt schneller gemacht wurde. Endlich konnten auch die Center isoliert werden. Durch High-Low-Anspiele und viele Kicks nach außen gab es die Optionen, die man brauchte um ein Zeichen zu setzen.

Was dann aber ähnlich wie letzte Woche passierte, muss nochmal hinterfragt werden... Der komfortable 16-Punkte-Vorsprung wurde wieder fahrlässig aus der Hand gegeben. Gefühlt hatte jede Spielerin in der letzten Phase des Spiels einen unnötigen Fehlpass und mit jedem wurde man hektischer. In der Defense gab es wieder keine Absprachen. Dadurch litt die Offense, wo man den Ball eigentlich nur hätte halten müssen... Dies darf nicht zur Regelmäßigkeit werden, sondern man muss auch vier Viertel in der Lage sein, den Gegner zu kontrollieren, wenn man oben mitspielen will!

Nichtsdestotrotz gewann man nachher ungefährdet und Janine resümierte passenderweise: "Es ist schon erstaunlich, dass wir mit SO einer Defenseleistung in der Liga immernoch Spiele gewinnen..." Die Defense sollte aber unsere Stärke sein und muss demnach mehr trainiert werden! Ein großer Dank geht an Tatiani, die souverän ihr Debut in der Landesliga gab und den "Sprung in's kalte Wasser" gut meisterte! Sie gab uns die Pausen, die alle mal brauchten, vorallem, weil Energiebündel Sprity zwischenzeitlich Probleme hatte. Außerdem geht der Dank des Captain an das gesamte Team, das sich gewillt (meistens durch Janine) coachen ließ und gemeinsam von der Seite agierte, wenn es nötig war! Endstand: 66:72 für den Barmer TV

Es spielten: Kassandra (19), Else (16), Jule (13), Sarah (9), Patci (5), Shenja (4), Janine (2), Sprity (2), Tatiani (2)