Was für ein Support!!!! - Vielen Dank!!!!

Am vergangenen Sonntag trat unsere Zweitvertretung gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Witten an. Aus gegebenem Anlass trommelten die jungen Ladies ihre Familien und Freunde zusammen - es entstand eine unfassbar tolle Atmosphäre in der Halle! "Deshalb möchte ich im Namen der Mannschaft schon zu Beginn dieses Berichtes einmal vielen Dank sagen! Es ist toll, dass sich so viele für die Damen und ihre sportliche Entwicklung interessieren. Ihr habt uns mit eurem Einsatz mega motiviert und wir hoffen - trotz ärgerlicher Niederlage - Werbung für uns gemacht zu haben und euch schon bald wieder in der Halle zu sehen! Mit euch macht es gleich doppelt so viel Spaß, sich gegen andere zu messen!"

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Zum Spiel:

Wie oben erwähnt, konnten die jungen Barmerinnen das Match leider nicht für sich entscheiden, obwohl sie die in der Woche trainierten taktischen Vorgaben tadellos umsetzten. Denn mit Witten trafen zwei sehr große Spielerinnen in der Heckinghauser Sporthalle ein, die es unter Kontrolle zu bekommen galt. Durch die sehr souverän und konsequent gespielte Defense gelang der Start auch wirklich gut. Die Gäste waren mit der Verteidigung vollkommen überfordert und zwang sie zu Würfen aus der Distanz, die sie so nicht gewöhnt sind, zu nehmen. Leider waren die BTV-Ladies in der eigenen Offense zu nervös. Die schön herausgespielten Abschlüsse fanden alle nicht ihr Ziel. "Man hätte in diesem ersten Abschnitt locker eine 10-Punkteführung herausspielen können, hätten wir nur die Hälfte dessen getroffen, was wir in den letzten Wochen stets souverän verwandelt haben. Heute wollte es leider nicht sein, sodass wir mit lediglich 5:9 in die Viertelpause gehen konnten. Das ist sehr schade, da ich fest davon überzeugt bin, hätten wir hier die Führung übernommen, wäre es ein ganz anderes Duell geworden", kommentiert Fohlmeister.

Im zweiten Abschnitt spielte sich Wuppertal in der Offense etwas warm. Zwölf Zähler konnten die Ladies erobern, Witten stellte sich nun jedoch auch etwas besser auf die Verteidigung ein und konnte 15 Punkte auf das eigene Konto verbuchen, sodass man zur Halbzeit mit 17:24 leicht im Hintertreffen lag. In der Kabine motivierte man sich nochmal gegenseitig und sprach leichte Verbesserungsmöglichkeiten in der Verteidigung an. Die Offense lief  - hier gab es nichts zu verbessern. Man verschenkte einfach nur zu viele wirklich machbare Punkte. Hier hieß es entsprechend genauso weiter machen, nur noch mehr an sich glauben! 

Trotz des neuen Mutes und dem vollen Einsatzwillen gelang der Start in das dritte Viertel nicht so ganz. Drei Turnover kurz hintereinander brachte Witten leichte Punkte und konnte sich dadurch etwas deutlicher absetzten. Ein Grund zum Aufgeben?! Bei Barmen ganz sicher nicht! Die BTV-Ladies nahmen den Kampf an und holten wieder auf. In der letzten kleinen Pause stand es so 27:39. "Immer noch alles im Bereich des Möglichen, versuchte ich meine Mädels zu motivieren. Dies gelang auch zunächst. So verkürzten wir kurzfristig, doch dann kam der verhängnisvolle 9:0-Run der Gäste, der den Sack zu machte. Über eine Presse versuchten wir noch einmal alles, um das Ruder rumzureißen. Wir kamen dadurch auch an leichte Punkte, die Verteidigung stand jedoch im Gegenzug nicht mehr so gut, sodass wir auch mehr kassierten", fasst Fohlmeister die letzten Minuten zusammen. Das Ende vom Lied war eine dem Spielverlauf überhaupt nicht entsprechende 17-Punkt-Niederlage: 45:62.

"Das, was die Ladies heute geleistet haben, war mega! Die Verteidigung stand tadellos. Witten wusste dagegen kaum zu agieren. Hätten wir am Ende nicht gepresst, hätten wir sie auf 50 Punkte gehalten. Das ist richtig, richtig gut! Leider waren wir jedoch selber in der Offense viel zu nervös. In den letzten Wochen hatten wir eine extrem hohe Trefferquote aus der Distanz. In diesem Match haben wir höchstens drei Würfe getroffen. Das ist einfach zu wenig, wenn man sich gegen solche gegnerischen Center durchsetzen muss. Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass unsere Damen immer noch extrem jung und unerfahren sind und daher auch viel verunsicherter in das Duell gegangen sind, als die routinierten Gäste. Daher können unsere Ladies erhobenen Hauptes das Parkett verlassen. Das war wirklich toll! Und wie heißt es so schön... im Leben sieht man sich immer zweimal!", fasst Fohlmeister das Spiel zusammen.

 

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