Auftakt zur Saisonvorbereitung gelungen!

Am heutigen Abend reisten die D2 zu einem Freundschaftsspiel nach Hagen, um die geübten Elemente der letzten Trainingseinheiten zu festigen. Die Umsetzung gelang über weite Strecken und trug zum Sieg der jungen BTV-Ladies bei.

Zunächst entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. In den ersten Minuten kamen die TSV-Mädchen besser ins Duell und eroberten eine 6:2-Führung. In der siebten Minute wendete sich jedoch das Blatt und der BTV nahm Fahrt auf. Zur ersten Viertelpause stand es entsprechend 10:14 für die Barmer Ladies. In den zweiten zehn Minuten folgte auf einen Hagener Korb postwendend ein Wuppertaler. Keine Mannschaft konnte wirklich dominieren und setzte je gelungene Akzente. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 20:17 diesen Abschnitt knapp, sodass man mit 30:31 in die Halbzeitpause ging.  Motiviert das Spiel zu gewinnen, legten die BTVlerinnen nun los wie die Feuerwehr! Ein 12:0- und wenige Minuten später ein 6:0-Run durch hervorragendes Passspiel und daraus entwickelte Fastbreaks legten die Weichen auf Sieg. Mit einer 40:53-Führung ging es in den letzten Abschnitt. Hier fanden die Hoheleyerinnen kein offensives Mittel mehr, Barmen wusste hingegen weiter zu scoren und konnte dieses Viertel mit 2:14 besiegeln. Am Ende stand entsprechend ein verdienter 42:67-Sieg auf der Anzeigetafel.

"Das Match heute war ein guter Auftakt. Unsere Ladies agierten über weite Strecken sehr ordentlich und waren bemüht, die Vorgaben umzusetzen. Alle Mitgereisten scorten und waren in der Defense sehr engagiert. Damit sind wir auf dem richtigen Weg und werden in den nächsten Wochen weitere Hürden nehmen", resümiert Trainerin Fohlmeister.

Versöhnlicher Ausklang!

Ähnlich wie schon in der vergangenen Woche in Krefeld, gestaltete sich auch in Oberhausen ein spannendes Duell. Die Gäste von der Wupper starteten deutlich besser in das Match als die Sterkraderinnen - die Wurfausbeute hielt sich jedoch in Grenzen. "Immer wieder zogen unsere Ladies toll zum Korb, der schien aber eben wie vernagelt. Das war wirklich ärgerlich. Schon im ersten Viertel hätte man mit gut 20 Punkten vorne liegen können.", so Trainerin Fohlmeister. Auch in den folgenden Spielminuten gestaltete sich das Duell ähnlich. Hin und wieder brachen die Wuppertalerinnen ein, liefen dann einem leichten Punkterückstand hinterher. Sie konnten sich aber stets rehabilitieren. Erst ganz am Ende war klar, im letzten Match können die Gäste auch keine Punkte mehr holen. 66:58 war das Endergebnis auf der Anzeigetafel.

"Dennoch war das heute ein versöhnlicher Ausklang. Alle Mitgereisten machten einen guten Job auf dem Parkett und hatten sichtlich Freude an diesem letzten Spieltag. Dies zeigen auch die Fotos nach der Schlusssirene", so Fohlmeister.

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Erstes Viertel verpennt!

Die jungen BTV-Ladies starteten - im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen - nicht gut in das Match. Zwar folgte auf einen Mettmanner Korb in den ersten vier Minuten immer postwendend ein Barmer, doch stimmte die Verteidigung hinten und vorne nicht. Viel zu lasch und unkonzentriert ließ man immer wieder den Ball durch die Reuse wandern. In den ersten Minuten schien dies noch nicht dramatisch, wurde es aber zu dem Zeitpunkt, bei dem der BTV nicht mehr selber zu scoren wusste. Ein 13:0-Run war die Konsequenz und im Prinzip die Entscheidung. Denn nach diesem 12:27-Debakel, spielten die Wuppertalerinnen über weite Strecken ordentlich. In der Verteidigung agierten sie nun mit deutlich mehr Biss. In der Offense fielen dann auch wieder die Würfe. Das zweite Viertel konnte so ausgeglichen (10:10) und das dritte mit einem Punkt gewonnen werden (12:11). Im letzten Abschnitt gaben sich die BTV-Ladies nicht auf. Trotz einer deutlichen Differenz gingen sie in der 35. Minute auf Punktejagd und schafften es, sich binnen von zwei Minuten wieder in die Nähe zu kämpfen (48:61). Ließen sich dann aber wieder hängen und kassierten ärgerliche Körbe, sodass der letzte Abschnitt zwar nur knapp verloren ging (17:19), aber den schlechten Start nicht mehr ausglich: 51:67.

"Das war heute unnötig. Die Verteidigungsleistung schwankte zwischen Katastrophe und High-End. Warum das so ist, ist absolut fraglich und bleibt mir persönlich ein Rätsel. Dazu kommen mindestens fünf einfache, aber leider eben verlegte 1:0-Korbleger. Das sind zehn liegengelassene Punkte. Beides müssen unsere Ladies ablegen, wenn sie noch eines oder beide verbliebenen Spiele gewinnen wollen. Können tun sie das, die Frage liegt in dem über 40 Minuten konsequenten Abrufen ihrer Fähigkeiten", resümiert Trainerin Fohlmeister am Ende des Duells.

Chapeau, Ladies!

Verlor Barmen das Hinspiel noch mit knapp 50 Punkten, rissen die BTVlerinnen im Rückspiel das Ruder herum und hätten um ein Haar nach den Sternen gegriffen: Die D2 bewiesen im Lokalderby gegen die SW Baskets Köpfchen und können mehr als stolz auf sich sein!

Der BTV begann sehr konzentriert das Duell. Vollkommen überrascht von der taktisch sehr diszipliniert gespielten Verteidigung, gelang den Gästen nicht der erwartet leichte Start. Vielmehr zeichnete sich ein spannender Schlagabtausch ab, bei dem zunächst der Osten Wuppertals die Nase leicht vorne hatte. In der siebten Minute brach der BTV jedoch kurzfristig ein und schenkte den SWlerinnen einen 6:0-Run, den sie aber in den letzten Sekunden wieder beglichen. So ging es mit 10:10 in die erste kleine Pause. In den zweiten Abschnitt starteten die Gastgeber bärenstark. Binnen von fünf Minuten setzten sie sich durch einen 10:1-Lauf ab und eroberten damit eine 21:11-Führung. Leider folgte auf diesen großartigen Basketballauftakt eine kurze Durststrecke, in der der Ball nicht mehr durch die Reuse wollte - die SW Baskets fanden hingegen nun besser ins Spiel, sodass sie wieder herankamen. Der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht - Barmen ging mit 25:24 in die Halbzeit! Diese wurde genutzt, um an gewisse taktische Vorgaben zu erinnern, aber insbesondere um erneut an die Konzentration der Ladies zu appellieren. Die mahnenden Worte erzielten leider nicht ihre Wirkung. Die Gäste aus dem Westen legten einen 6:0-Run hin. Erst jetzt wurden die BTV-Ladies wieder wach und setzten sich zur Wehr. Erneut entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, bei dem wieder keiner der beiden Mannschaften die Nase vorne hatte. So ging es mit 37:40 (gegen den BTV) in den letzten Abschnitt. Die Luft fing vor Spannung förmlich an zu knistern. In der 36. Minute gelang es Barmen, die Führung erneut zu erobern (43:42), gab sie in der 37. jedoch wieder ab (43:47). Von Aufgeben war jedoch nicht die Rede! Der BTV zog an und glich in der 39. Minute wieder aus (47:47). SW setzte einen Dreipunktwurf; Barmen konterte und versenkte zwei Freiwürfe. Einen Punkt lag Wuppertals Osten nun im Hintertreffen. Die SWlerinnen setzten zwei Punkte oben drauf, doch weiterhin gaben die BTV-Ladies nicht auf. Beherzt zog Barmen ein Foul und ging wieder an die Linie. Einer der beiden Würfe saß (50:52). Noch 30 Sekunden waren zu spielen - Südwest patzte und der BTV war in Ballbesitz. Die Chance zum Ausgleich war nah, doch der letzte Angriff fruchtete nicht, sodass alle am Ende etwas bedröppelt auf dem Feld standen.

"Dennoch war das heute eine unfassbare Leistung! Sich gegen ehemalige Regionalliga-Spielerinnen derart zu behaupten, ist mega! Unsere Ladies setzten sämtliche taktischen Vorgaben tadellos um und nahmen den SWlerinnen damit vollkommen ihr routiniertes Spiel", resümiert die Trainerin am Ende und ergänzt: "Heute bin ich unglaublich stolz auf die Mädels. Sich nach dem letzten Duell in Kessel derart zu rehabilitieren und eine so sensationelle Leistung abzurufen, ist überhaupt nicht selbstverständlich! Für mich sind sie heute Sieger der Herzen, obwohl sie ihn zusätzlich auch auf dem Papier verdient gehabt hätten. Nun heißt es Zähne zusammen beißen, den Kopf heben und mit dieser Intensität, Leidenschaft und Selbstbewusstsein in die Trainingswoche gehen, um vielleicht schon im nächsten Match die Punkte nach Wuppertal zu holen. Mit der Leistung ist einfach alles möglich!"

Shenja

Offensiver Kollektivausfall!

Vergangenes Wochenende reisten die Damen an die holländische Grenze. Eigentlich war man gewillt, wie im Hinspiel, sich den Sieg erneut zu erobern. Daraus wurde leider nichts, denn an diesem Tag wollte so gar kein Ball durch die Reuse.

Der Start in das Spiel missglückte gänzlich. Binnen nur weniger Minuten stand es 8:0 gegen den BTV, sodass eine frühe Auszeit notwendig war. Die kurze Pause half leider nicht so richtig weiter. Hier und da fiel zwar der ein oder andere Korb, doch ließ man in der Defense bei der durch Pech gekrönten Offense einfach viel zu viele leichte Punkte zu. "Es wirkte, als bräuchte jede von uns ein Sauerstoffzelt. Anstatt, dass wir als jüngere Mannschaft die Fastbreaks hatten, kassierten wir einen nach dem anderen durch die Gastgeber." Warum? Die Frage ist bis heute offen, denn im letzten Viertel - da, wo bereits alles gelaufen war und man mit 26 Punkten zurück lag - drehten die Ladies endlich auf und riefen ihr Potenzial ab: In den letzten zehn Minuten ließ Barmen lediglich fünf Punkte zu und eroberte selber 18 Zähler, sodass beim Schlusspfiff "nur" eine 13-Punkt-Niederlage auf der Anzeigetafel zu verzeichnen war. 

"Der Anschreibetisch der Kesseler fasste das Spiel in einem Satz fünf Minuten vor Schlusspfiff gut zusammen: 'Jetzt spielen sie Basketball!' - alle in der Halle - Schiedsrichter, Anschreibetisch, die Kesseler Mannschaft - gingen von einem Sieg des BTV aus. Dieser wäre auch mehr als möglich gewesen. Wir spielten mal wieder weit unter unseren Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten in der Theorie zu besitzen, reicht aber nicht aus. Sie sind dann schließlich nicht auf dem Parkett. Es wir Zeit, dass unsere jungen Ladies mit mehr Spielfreude, Mut und Selbstwert auftreten. Wie bereits schon einmal erwähnt: es ist nicht der Kampf gegen die gegnerischen Mannschaften, den wir austragen, sondern den gegen unseren eigenen Kopf...!"

Shenja