Konstante Führung bringt Sieg gegen Velbert

Mit zwei schnellen Dreiern und einem Mitteldistanztreffer der gegnerischen Nummer 14, lag Velbert bereits in der zweiten Minute mit 8 zu 2 Zählern vorne. Dies sollte allerdings die erste und letzte Führung der Gäste bleiben. Nici Egert und Hannah Wischnitzki konterten schnell und so war die erste Führung der Barmerinnen bereits in Minute 4 gesichert. Das erste Viertel gewannen die Barmerinnen stark mit 23 zu 13. Trotz schwächelnder Defense-Leistung im zweiten (14:16) und dritten Viertel (14:14) gelang es den BTV-Damen, auch aufgrund einer sicheren und guten Freiwurftrefferquote (17 von 19), den Vorsprung konstant zu halten.

Zu Beginn des vierten Viertels sollten nunmehr die Fehler in der Defense mit Umstellung auf eine Zonenverteidigung minimiert werden. Die eher wenig glorreiche Zonenverteidigung (immer wieder haperte es an Absprachen unterm Korb) erfüllte dennoch ihren Zweck. Die Velberterinnen zeigten sich sichtlich beeindruckt und gelangen nur noch erschwert zu Treffern. So konnten die BTV-Ladies ihren Vorsprung im letzten Viertel nochmals ordentlich auszubauen (17:10) und gewannen mit 68 zu 53.

Insgesamt war dies sicherlich keine Glanzleistung der BTV-Damen, aber „Sieg ist Sieg“. Somit wird die kleine „Siegesserie“ im neuen Jahr weiter ausgebaut. In der nächsten Woche geht es weiter gegen die Zweitbesetzung des Herner TC.

Es spielten: Wischnitzki, Egert, Cabadakis, Rose, Schäfer, Reusch, Minjoli, Hellmig, Schlüter     

Damen 1 überzeugen in der zweiten Halbzeit

Der weite Weg nach Bielefeld war allen ein Dorn im Auge und so wollte man die Fahrt auf keinen Fall umsonst gemacht haben. Danach sah es jedoch in der ersten Halbzeit nicht aus...
Es fehlten Absprachen in der Defense, rebounding und der Wille, sich der Physis der Bielefelderinnen entgegen zu stellen. So wurden unsere Center von der starken Ellermann (21 Punkte) regelrecht vorgeführt. Nur Hannah Wischnitzki konnte mit ihren schnellen Zügen zum Korb den Abstand nicht zu groß werden lassen. Mit einem 26-34 Rückstand ging es in die Pause.
Auch hier fand Hannah die richtigen Worte. Mit einer deutlich aggressiveren Defense erspielte man nach sich in der 30. Minute den Ausgleich und sogleich auch die Führung. Anna Schlüter hielt die Bielefelder Centerin in Halbzeit zwei bei 6 Zählern und nahm den Bielefelderinnen damit einen Großteil ihres Angriffs.
In der Offense fanden die Barmerinnen endlich ihre freien Aktionen, die mit (lange von der Trainerin herbeigesehnten) Skip-Pässen und in-and-out Lösungen herbei geführt wurden. Nici Egert und Hannah Wischnitzki trafen beide mehrere entscheidende Würfe von außen und zeigten wieder einmal, wie unentbehrlich sie für ihr Team sind. Zusätzlich hervorzuheben ist Kathas Leistung in der Defense!
Mit einer guten zweiten Halbzeit fuhr man so den Sieg ein und kann mit einem guten Gefühl die abermals weite Strecke nach Münster zum Pokalspiel antreten.

BTV-Damen erzwingen ersten Sieg im neuen Jahr.

Hart umkämpft war das erste Spiel unserer Damen. Lange hatte man eine Achterbahnfahrt auf und neben dem Feld durch stehen müssen , bis es am Ende 57:52 für unsere Damen hieß. Nach einer mehr als nur verschlafenen ersten Trainingswoche,wollte man mit einer schnellen Offensive und einer guten Defensive in das Spiel starten.

Ziel war es dieses Spiel zu gewinnen um sich neben einem Sieg auch noch eine Portion Selbstvertrauen für die kommenden Spiele abzuholen. Nach einem holprigen Start in das erste Viertel ( welches mit 16:17 an den Gegner aus Bonn ging) , versuchten es unsere Mädels besser und besser zu machen. Nur leider schien es, als habe man in der trainingsfreien Zeit an Wurfsicherheit verloren , deutlich wurde dies insbesondere an einer sehr „interessanten“ Freiwurfquote. Hinzu kamen viele kleine Fehler in der Defensive,sodass der Gegner nahezu immer die Möglichkeit zum Punkten bekam. Jedoch gelang es den Mädels im zweiten Viertel einen kleinen Vorsprung von sieben Punkten herauszuspielen,so ging man mit 34:27 in die Halbzeit.

Die Halbzeitansprache war klar: „Die Lücken in der Defensive schließen und eine bessere Kommunikation untereinander.“ Sodann startete man in das dritte Viertel , wo es unseren Mädels nicht nur gelang den Vorsprung zu halten, sondern diesen auf neun Punkte auszubauen (49:40). Im vierten Viertel wurde es dann noch einmal spannend,der Gegner aus Bonn hatte noch lange nicht ans Aufgeben gedacht und kam ein paar Sekunden vor Schluss noch einmal auf 55:52 heran. Jedoch hatte diese Aufholjagd ein Ende nachdem Nici mit ihren Freiwürfen den Deckel zu machte . Mit Klang der Sirene zum Ende des vierten Viertels hieß es schlussendlich dann 57:52 für den BTV.

Ein großes Lob gilt es an dieser Stelle noch für Anna Schlüter auszusprechen , die nicht nur unter dem Korb für Ordnung sorgte sondern auch Offensiv den Bonnerinnen zu schaffen machte ! Schlussendlich muss in den nächsten Wochen vor allem an der Defensive und der Freiwurfquote gearbeitet werden.

Es spielten:Wischnitzki, Egert, Rose, Safa, Schäfer, Reusch, Minjoli, Arnold, Schlüter

Zeit für die Winterpause

Auch am vergangenen Samstag konnten die Damen des BTV keinen Sieg einfahren. Ähnlich wie bereits in der Hinrunde, kassierte das Team gegen die starken Hagenerinnen eine deutliche Niederlage und rutscht somit auf den fünften Tabellenplatz.

Man hatte sich eine deutliche Steigerung im Vergleich zu der ersten Saisonbegegnung gegen das Team aus Hagen erhofft, doch der Spielverlauf blieb derselbe. Während die stark aufspielenden Gastgeberinnen in der Offense befreit und unbeschwert agierten, fiel es den Barmerinnen wiedermals erstaunlich schwer ihren Rhythmus in der Offense zu finden. Die wenigen Punkte, die man erzielen konnte, schienen hart erarbeitet und resultierten weitesgehend aus Einzelaktionen. In der Defense schaffte man es nicht, den beinahe surrealen Lauf der Hagenerinnen zu unterbrechen. Bis in das letzte Viertel blieb deren Trefferquote ungebrochen. Erst durch die Umstellung in die Zonen-Verteidigung im letzten Viertel, brachte man etwas Unruhe in die gegnerische Offensive, doch zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden. So trennten die beiden Teams sich am Ende freundschaftlich bei einem Endstand von 72-44 für den TSV. 

Nun steht (bis auf die nächste Pokal-Runde, die am kommenden Mittwoch ausgetragen wird) erst einmal die Winterpause an, in der es gilt den Kopf auszuschalten und neue Kraft für das neue Jahr und die anstehenden Spiele zu tanken. 

Ernüchterung gegen NB Oberhausen

Am vergangenen Samstag Abend mussten die BTV Damen eine bittere Niederlage gegen Tabellenschlusslicht NB Oberhausen einstecken und verlieren somit das zweite Spiel in Folge.

Bereits vor Beginn des Spiels wusste man, dass es keine leichte Aufgabe werden würde. Das Team aus Oberhausen, das bis dato auf dem letzten Tabellenplatz stand, hatte sich zur Rückrunde in Person von Carla Bellscheidt und Luisa Bräuer extrem verstärkt. Die Barmerinnen mussten hingegen auf Svenja Hellmig und weitesgehend auch auf Hannah Wischnitzki verzichten, die kurz vor dem Spiel erkrankte und dem Team daher nur für einige Minuten zur Verfügung stand. 

Schon die ersten Spielminuten gaben einen Ausblick auf den Gesamtverlauf des Spiels. Während es den Barmerinnen ungewohnt schwer fiel, Struktur in der Offense zu finden, schien es als wäre jeder Wurf der Gastgeber ein Treffer. In der Defense schaffte man es nicht, die Mitte zu schließen und den Gegner vor sich zu halten, so dass immer wieder Probleme in der Rotation entstanden, die wiederum zu einfachen und freien Abschlüssen auf Seiten der NBO führte. So ging man bereits mit einem deutlichen Rückstand in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Zwar schaffte man es in der Verteidigung ab und an besser zu kommunizieren, doch der hochprozentigen Trefferquote der Oberhauserinnen tat dies keinen Abbruch. In der Offense blieb man über weite Strecken des Spiels einfallslos. Und so ging das Spiel vollkommen verdient mit 77-44 an die starken Gastgeberinnen aus Oberhausen. 

Nun gilt es das Spiel abzuhaken und nach Vorne zu blicken. Bereits am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel des Jahres gegen Hagen an, bevor es für die Damen in die Winterpause geht.

 

BTV Damen vergeben Sieg in den letzten drei Minuten.

Mit dem VfL Bochum trafen die Damen 1 nicht nur auf den Aufsteiger der Liga und starken Gegner, sondern mit Mona Ehlert und Wiebke Bruns zugleich auf ehemalige Mitspielerinnen.

Ohne Anna fehlte den BTV Damen eine wichtige Konstante und vor allem große Spielerin auf dem Feld, dennoch startete man wach und konzentriert in das Spiel. Wie bereits in den Wochen zuvor gegen Rhöndorf und Hürth waren sowohl in der Offense als auch in der Defense starker Teambasketball zu sehen, so dass das erste Viertel mit 22:11 klar an den BTV ging. Auch im zweiten viertel zeigten die Damen, allen voran Nici, ein starkes Spiel mit viel Kampfgeist.

In den folgenden Minuten fanden die Bochumer jedoch immer besser ins Spiel und machten es den Damen zunehmend schwer die erarbeitete Führung aufrecht zu erhalten. Ein schwacher Start in die zweite Halbzeit ließ die zwischenzeitliche 13- Punkte-Führung schließlich auf zwei Punkte schrumpfen. Noch einmal konnte sich das Team zusammenreißen und die Führung etwas ausbauen. Eine Umstellung in der Defense sorgte allerdings für weitere große Lücken und freie Würfe der Bochumerinnen.

Während die Barmer Damen in vorigen Spielen gerade im vierten Viertel noch mal aufdrehten, sollten sie sich diesmal in den letzten 10 Minuten besonders schwer tun.

Zwar konnte Nici zu Beginn des Viertels mit zwei Dreiern noch einmal eine 11-Punkte Führung rausholen, ein 7-Punkte Run von Seiten der Bochumerinnen und deren starke Verteidigung brachten die Barmer Damen auf der Zielgeraden nun leider gänzlich aus dem Konzept. Weitere Fehler in der Defense ließen den BTV in der 36. Spielminute zum ersten Mal in Rückstand geraten. Die Damen schafften es nun nicht noch einmal, konzentriert zu agieren und ihre Stärken auszuspielen.  So ließ man in der letzten Minute erneut  einen weit offenen Wurf zu und vergab den zwischenzeitlich vermeintlich sicheren Sieg letztlich mit drei Punkten an Bochum.