Verspäteter „Turbo“ sorgt für den 4. Sieg in Folge.

Die BTV- Damen sicherten sich am vergangen Samstag den 4. Sieg im 5.Spiel. Kleine Fehler gestalteten dabei das Spiel bis in das letzte Viertel spannend.

Das Ziel war klar durch Coach L. und Coach P. formuliert worden: als Einheit auftreten, als Einheit kämpfen und als Einheit siegen. Dabei wollte man vor allem zu Anfang auf die Schnelligkeit und Erfahrung der BTV Damen setzen, denn mit Herne war ein sehr junger Gegner angereist. Zu Anfang machten es sich unsere Damen schwerer als gedacht, Pässe wurden in die Hände des Gegners gespielt, die Defensive stand noch nicht und von einer „Einheit“ war bis dato auch noch nichts zu erkennen. Daraus resultierte im ersten Viertel der Stand von 11:23 für den Gegner.

Die Damen wollten sich jedoch nicht unterkriegen lassen , deutlich war die Ansprache in der Viertelpause : „Über die Defensive müssen wir uns zurückkämpfen!“ Und so folgten im zweiten Viertel auf Worte Taten. Man schloss in der Defensive öfter, jedoch noch nicht häufig genug, die Mitte. Sodass unsere Mädels in die Halbzeit mit einem Stand von 27:32 gingen, in der die Coaches versuchten das Feuer, die Einheit, den Turbo zu entfachen.

Man war an die jungen Hernerinnen ran gekommen, lag aber noch zurück. Aber wenn unsere Mädels eins in den letzten Spielen bewiesen hatten, dann das man als Team, als Einheit mit Ehrgeiz und Kampf sich zusammen aus dem Loch holen kann. Und so geschah es auch, der Ehrgeiz der Mädels war geweckt. Die Mädels waren da, sie kämpften sich wortwörtlich die Seele aus dem Leib. Der Boden wurde mit den Trikots geputzt , die Schritte waren schneller, die Defensive war als Einheit präsenter und in der Offensive wurden im Team schöne Sachen heraus gespielt. Der „Turbo“ der Damen wurde nun endlich eingelegt ( auf und neben dem Feld).

Man machte sich das Spiel Stück um Stück , Minute um Minute zu eigen , sodass es mit dem Laut der Sirene nach dem 4.Viertel 70:54 für die BTV Damen stand. In den nächsten Wochen gilt es weiter an den Fehlern zu arbeiten und sich weiter zu entwickeln , um noch viele Siege folgen zu lassen .

Es spielten: Wischnitzki, Egert, Cabadakis, Rose, Haxel, Safa, Schäfer, Reusch, Minjoli, Hellmig, Schlüter