Spieltag 9 vs. DJK Frankenberg

Abstiegskampf vom Feinsten! Unsere Damen beginnen das erste Viertel hochmotiviert, voll konzentriert und fokussiert, mit dem Willen das Spiel zu gewinnen. 3:9 nach der dritten Minute – guter Start. Leider hatten die Schiedsrichter einen anderen Gedanken vom Abstiegskampf und haben eine sehr kleinliche Linie gepfiffen. Das Ergebnis waren viele Fouls und ein schnellerer Beginn der Rotation durch Foulprobleme. Das hat den Spielplan etwas durcheinander geworfen. Die überdurchschnittlich großen Aachener fanden immer besser ins Spiel dadurch und gewannen das erste Viertel mit 25:24. Das zweite Viertel war das schlechteste. Wir haben zwar nur 16 Punkte kassiert, aber die Ausbeute in der Offensive betrug auch nur 6 Punkte zum Halbzeitergebnis 41:30. Die Enttäuschung war zu diesem Zeitpunkt spürbar, aber nur von kurzer Dauer. Dinge, die geändert werden müssen, wurden genau analysiert und die Aufgaben für die zweite Halbzeit dementsprechend verteilt. Jetzt war wieder der Siegeswille zu spüren. Ab diesem Zeitpunkt waren wir bissig, haben uns auf jeden freien Ball geworfen und haben es sogar geschafft, die beste Spielerin auf Seiten der Aachener, Müller, ebenfalls durch Foulprobleme auf die Bank zu befördern. So stand es zum Ende des dritten Viertels 54:46, wir hatten also drei Punkte gut gemacht. Das war das beste Viertel meiner Mannschaft in dieser Saison. Wenn wir so 40 Minuten spielen könnten, dann würden wir auch die Teams im Mittelfeld ärgern können, so Coach Butgereit. Natürlich ist es auch ein Kraftakt, wenn man die ganze Zeit pressen muss, da schwindet schnell die Kontrolle in den Beinen und auch im Kopf. So kassierten wir leider in der 33. Minute ein Foul, über das man sicherlich diskutieren kann, aber das darauf folgende technische Foul wegen Meckern war angekündigt und nicht anzuzweifeln. Wir erlitten einen kleinen Bruch in dieser Phase, konnten uns aber wieder bis zur 38. Minute davon befreien. Vor allem Mona Ehlert und Kapitänin Franzi Goessmann zeigten ihre Erfahrung und haben alles gegeben (63:56). Jetzt noch ein erfolgreiches Scoring, dann wird das hier eine Zitterpartie! Wieder auf dem Feld Müller, die auch von den lautstarken Fans der Aachener angepeitscht wurde, übernahm die letzten 2 Minuten und konnte sich und ihr Team zum Sieg führen (69:58). Eher unauffällig, aber mit guten Statistiken (double-double/Rebounds und Punkte) konnte Marleen Arnold ihrem alten Team aus Frankenberg zeigen, was sie in den 5 Jahren in Aachen dazu gelernt hat.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 2; Mona Ehlert 9; Kassandra Cabadakis 2; Brigitte Schäfer; Rebecca Butgereit 6; Marleen Arnold 12; Franzi Goessmann 21; Melina Döring 4; Janine Baumgartner 2.

Spieltag 8 Damen 1 vs. Capitol Bascats Düsseldorf

Wenn man sich die Tabellensituation anschaut, dann weiß man ungefähr was an diesem Spieltag passieren könnte. Auf der einen Seite haben wir die Düsseldorfer, die am Ende der Saison um Platz 1 mitspielen und auf der anderen Seite den BTV, die jeden Spieltag um den Abstieg kämpfen. Es kam genau wie erwartet. Von Anfang bis Ende dominierten die Bascats und zeigten unseren Damen, dass der Basketballsport eine körperliche Rolle hat. Mir war das Ergebnis von Anfang an relativ egal, ich wollte dass unsere Damen die Energie der Gegner aufsammeln und aus dieser Partie lernen, doch die Köpfe waren unten und die Gedanken ganz woanders, so Coach Butgereit. Das Spiel endete 45:98 und die meisten Angehörigen der Wuppertaler waren froh, dass es am Ende nicht dreistellig wurde.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft 2; Natascha Rose 5; Mona Ehlert 9; Kassandra Cabadakis; Brigitte Schäfer 2; Rebecca Butgereit 6; Marleen Arnold 4; Franzi Goeßmann 13; Janine Baumgartner 4.

Spieltag 6 Damen 1 @ NBO

Unsere Damen präsentierten sich in Oberhausen leider zu unsicher. Man hat schnell die Rolle des “Underdog“ eingenommen und wollte diese auch scheinbar nicht mehr hergeben. Sicherlich war auch die Schiedsrichterleistung ein Thema an diesem Tag, aber nicht für die Niederlage entscheidend, sondern eher für das so deutliche Ergebnis 90:55. Wir verloren leider jedes Viertel recht klar und haben eingesehen, dass die Leistungsbereitschaft zu wenig war. Nach vorne blickend muss man sagen, dass Marleen Arnold endlich auf dem Scoreboard mit 14 Punkten und zahlreichen Rebounds erschienen ist. Folgend in der Punkteverteilung Kapitänin Franzi Goeßmann mit 13 Punkten und Janine Baumgartner mit 12 Punkten. Verletzungsbedingt mit einer Zerrung fiel auch noch Rebecca Butgereit nach dem ersten Viertel aus. „Wir müssen uns weiter auf die Verteidigung konzentrieren und dürfen niemals nachlassen hungrig auf den Ball zu sein“, so Coach Butgereit.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft 1; Natascha Rose 5; Mona Ehlert 4; Miri Januszok ; Brigitte Schäfer 1; Rebecca Butgereit; Marleen Arnold 14; Franzi Goeßmann 13; Janine Baumgartner 12; Melina Döring 5.

Spieltag 5 D1 vs Herner TC 2

Vorab gesagt, das war das beste Spiel der Saison - bis jetzt. Endlich den Abstiegskampf angenommen kämpften unsere Damen um jeden fifty-fifty ball und verkauften sich in der Verteidigung, bis auf in wenigen Situationen, sehr griffig und agressiv. Das erste Viertel wurde mit 21:17 gewonnen. Auffällig war in diesem Viertel, dass auf beiden Seiten kein Dreier das Netzinnere gefunden hat, was der Beleg für eine intensive Verteidigung war. Leider haben wir im zweiten Viertel nachgelassen und ein wenig das Spiel aus der Hand gegeben. Wir verloren das Viertel mit 12:23 zum Halbzeit Ergebnis 33:40. Diesen sieben Punkten liefen wir im gesamten dritten Viertel auch hinter her. Es war eine optisch schöne offensiv Schlacht mit dem Viertelergebnis 19:19. "Wir müssen jetzt im letzten Viertel noch eine Schippe mehr investieren, wenn wir dieses Spiel gewinnen möchten" so Coach Butgereit. Gesagt - getan. In der 36. Minute waren wir mit einem Punkt dran 64:65. Doch dann war die Kraft futsch, wir haben dann nicht mehr die Spielrichtung bestimmt, sondern nur noch reagiert. Der Endstand war 66:76, spiegelte aber nicht das gesamte spannende Spiel wieder. "Uns wird immer mehr bewusst, dass wir 40 Minuten hart arbeiten müssen, um ein Spiel zu gewinnen und wenn wir nur ein paar Sekunden nicht fokusiert sind auf dem Feld, dann kann uns das das Spiel kosten. Wir sind aber auf gutem Kurs", so Butgereit. Auch hervorzuheben ist, dass zwei Spielerinnen der Gäste das Spiel der Herner trugen. Die blitzschnelle Aufbauspielerin Zolper mit 27 Punkten und die kräftige Centerspielerin Winkelmann mit 26 Punkten. Hier müssen wir künftig mehr Maßnahmen ergreifen, um das zu unterbinden.

Eine traurige Nachricht zudem ist, dass Katharina Reusch künftig nicht mehr für den Barmer TV antreten wird, da sie beruflich bedingt nach Krefeld zieht. Wir wünschen ihr für Ihre Zukunft alles Gute.

Auch Tete Minjoli steht dem Kader verletzungsbedingt momentan nicht zur Verfügung.

Es spielten:
Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 2; Kassandra Cabadakis; Mona Ehlert 12; Miri Januszok ; Brigitte Schäfer 4; Rebecca Butgereit 12; Marleen Arnold 6; Franzi Goeßmann 16; Janine Baumgartner 8; Melina Döring 6.

vs. Recklinghausen 3. Spieltag

Die Vorgaben und der Spielplan sind eigentlich klar, so sollte man denken, wenn man gegen 7 Recklinghausener Damen spielt, sich davon noch eine im ersten Abschnitt verletzt. So fängt das Spiel auch gut an. Gute Verteidigung, einen schlechten Wurf zugelasssen und super Box Out. Der darauf folgende Angriff ist auch im Plan. Laufwege eingehalten, Pass in den Lowpost und mit einer schönen Center-Bewegung von Mona der besten Spielerin der Recklinghauserinnen Williams direkt das erste Foul in Minute eins angehängt. Leider nur 1 von 2 Freiwürfen getroffen, aber das ist in Ordnung. Was danach passierte hatte auf Seiten der Barmerinnen nichts mehr mit Basketball zu tun. Es schien als ob man keine Lust mehr hat zu verteidigen, zu punkten, überhaupt zu spielen. Ein 19:0 Run war die Folge. Nach dem ersten Viertel stand es 28:6. Die Gegner spielten Presse gegen uns, schonten sich zu keiner Minute. Das war eigentlich unserer Plan. Das zweite Viertel ist ähnlich. 4 Punkte von uns und die Antwort 13 zu Null Run Recklinghausen. Dann, so schien es, wachte Franzi auf und war die einzige, die noch in diesem Viertel Punkte liefern konnte zum Halbzeitergebnis 52:19. Erst nach der anscheinend wirkenden Halbzeitansprache und einer kleinen Änderung im Warm-Up kamen wir im Spiel an. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, man konnte endlich die Gegner fordern, die sichtlich nach Luft rangen und das ein oder andere Mal die Auswechlung forderten. So hätte man sich von Anfang an präsentieren sollen, dann wäre es vermutlich ein engeres Spiel geworden. 19:18 und 18:13 die Viertelergebnisse der zweiten Halbzeit zum Endstand 89:50. Wir müssen ganz klar umdenken, ein anderes Gesicht auflegen, aggressiver werden, wenn wir ein Spiel in dieser Liga gewinnen möchten, so Butgereit. Zum Beispiel haben wir nur 17 Fouls und davon 11 mit Freiwürfen. Wir werden aus diesem Loch uns mit kämpferischen Maßnahmen gemeinsam befreien und zeigen, dass wir Basketball spielen können!!!

Damen 1 Spieltag 2 vs. Hagen

Immer noch urlaubsbedingt fehlte Marleen Arnold. Außerdem auf der gleichen Position Katharina Reusch, die auch kurzfristig mit Urlaub als Belohnung des 2. Staatsexamen überrascht wurde und zuletzt Melina Döring, die einen Schwimmwettkampf hatte. Dennoch waren die Voraussetzungen gegen Hagen gut. Man hat die Woche sehr gut trainiert, die Aufgaben auf dem Feld wurden besprochen. Es scheiterte leider an der Umsetzung. Obwohl wir deutliche Größenvorteile hatten, konnte man diese nicht ausnutzen. Zahlreiche Ballverluste beim Ballvortrag, obwohl die Zonenpresse von Hagen bekannt ist. Man rannte immer wieder in die Falle, bis man verstanden hat, wo die Schwachstellen sind. Es war optisch ein Klassenunterschied, lediglich Franziska Goeßmann konnte gelegentlich ihr Können sowohl in der Defense und auch in der Offense zeigen, aber auch ihr sah man die Frustration an. Wir verloren jedes Viertel recht deutlich (20:9; 22:11; 15:9; 25:12) und verloren somit das Spiel mit doppelt so vielen Punkten zum Endstand 82:41. „Ich hatte überhaupt keinen Zugriff auf meine Mannschaft, wusste auch ehrlich gesagt nicht, wo ich ansetzen kann, da so viele Fehler gemacht wurden“, resigniert Coach Butgereit. “Ich werde jetzt so einiges umstellen müssen, da ich so eine Niederlage nicht erneut erleben möchte“, so Butgereit.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 3; Kassandra Cabadakis; Mona Ehlert 3; Miri Januszok 4; Brigitte Schäfer 6; Rebecca Butgereit 1; Tete Minjoli 4; Franzi Goeßmann 14; Janine Baumgartner 6.