vs. Recklinghausen 3. Spieltag

Die Vorgaben und der Spielplan sind eigentlich klar, so sollte man denken, wenn man gegen 7 Recklinghausener Damen spielt, sich davon noch eine im ersten Abschnitt verletzt. So fängt das Spiel auch gut an. Gute Verteidigung, einen schlechten Wurf zugelasssen und super Box Out. Der darauf folgende Angriff ist auch im Plan. Laufwege eingehalten, Pass in den Lowpost und mit einer schönen Center-Bewegung von Mona der besten Spielerin der Recklinghauserinnen Williams direkt das erste Foul in Minute eins angehängt. Leider nur 1 von 2 Freiwürfen getroffen, aber das ist in Ordnung. Was danach passierte hatte auf Seiten der Barmerinnen nichts mehr mit Basketball zu tun. Es schien als ob man keine Lust mehr hat zu verteidigen, zu punkten, überhaupt zu spielen. Ein 19:0 Run war die Folge. Nach dem ersten Viertel stand es 28:6. Die Gegner spielten Presse gegen uns, schonten sich zu keiner Minute. Das war eigentlich unserer Plan. Das zweite Viertel ist ähnlich. 4 Punkte von uns und die Antwort 13 zu Null Run Recklinghausen. Dann, so schien es, wachte Franzi auf und war die einzige, die noch in diesem Viertel Punkte liefern konnte zum Halbzeitergebnis 52:19. Erst nach der anscheinend wirkenden Halbzeitansprache und einer kleinen Änderung im Warm-Up kamen wir im Spiel an. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, man konnte endlich die Gegner fordern, die sichtlich nach Luft rangen und das ein oder andere Mal die Auswechlung forderten. So hätte man sich von Anfang an präsentieren sollen, dann wäre es vermutlich ein engeres Spiel geworden. 19:18 und 18:13 die Viertelergebnisse der zweiten Halbzeit zum Endstand 89:50. Wir müssen ganz klar umdenken, ein anderes Gesicht auflegen, aggressiver werden, wenn wir ein Spiel in dieser Liga gewinnen möchten, so Butgereit. Zum Beispiel haben wir nur 17 Fouls und davon 11 mit Freiwürfen. Wir werden aus diesem Loch uns mit kämpferischen Maßnahmen gemeinsam befreien und zeigen, dass wir Basketball spielen können!!!

Damen 1 Spieltag 2 vs. Hagen

Immer noch urlaubsbedingt fehlte Marleen Arnold. Außerdem auf der gleichen Position Katharina Reusch, die auch kurzfristig mit Urlaub als Belohnung des 2. Staatsexamen überrascht wurde und zuletzt Melina Döring, die einen Schwimmwettkampf hatte. Dennoch waren die Voraussetzungen gegen Hagen gut. Man hat die Woche sehr gut trainiert, die Aufgaben auf dem Feld wurden besprochen. Es scheiterte leider an der Umsetzung. Obwohl wir deutliche Größenvorteile hatten, konnte man diese nicht ausnutzen. Zahlreiche Ballverluste beim Ballvortrag, obwohl die Zonenpresse von Hagen bekannt ist. Man rannte immer wieder in die Falle, bis man verstanden hat, wo die Schwachstellen sind. Es war optisch ein Klassenunterschied, lediglich Franziska Goeßmann konnte gelegentlich ihr Können sowohl in der Defense und auch in der Offense zeigen, aber auch ihr sah man die Frustration an. Wir verloren jedes Viertel recht deutlich (20:9; 22:11; 15:9; 25:12) und verloren somit das Spiel mit doppelt so vielen Punkten zum Endstand 82:41. „Ich hatte überhaupt keinen Zugriff auf meine Mannschaft, wusste auch ehrlich gesagt nicht, wo ich ansetzen kann, da so viele Fehler gemacht wurden“, resigniert Coach Butgereit. “Ich werde jetzt so einiges umstellen müssen, da ich so eine Niederlage nicht erneut erleben möchte“, so Butgereit.

Es spielten:

Alexandra Disterhoft; Natascha Rose 3; Kassandra Cabadakis; Mona Ehlert 3; Miri Januszok 4; Brigitte Schäfer 6; Rebecca Butgereit 1; Tete Minjoli 4; Franzi Goeßmann 14; Janine Baumgartner 6.

Erstes Saisonspiel BTV 1 vs. Opladen 2

Den Anfang verschlafen, sicherlich noch nicht auf Höchsttemperatur, geriet man schnell mit 0:4 in Rückstand. Mühsam und mit kleinen Justierungen in der Defense, aber auch in der Offense dauerte es bis zur 5. Minute bis man im Spiel ankam. 6:13. Das Viertel beendeten die BTV Damen mit einem 6 Punkte Run, so stand es am Ende des ersten Viertels 12:13.

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Sieg der Damen im WBV Pokal

Gegner war der Bezirksligist aus der Nachbarstadt Solingen. Sicherlich noch nicht komplett regeneriert vom anstrengenden Turnier in Soest am Wochenende, bei dem man lediglich ein Spiel im Finale gegen Rhöndorf aus der selben Liga verloren hat und somit Platz 2 holte, gingen unsere Damen nicht von Anfang an mit der nötigen Einstellung, die man bei einem "do or die" Spiel haben muss, ans Werk. Vorweg genommen, man gewann zwar jedes Viertel und am Ende das Spiel mit 38:57, aber am Ende waren sich alle einig, dass man von den Solingern ziemlich geärgert wurde. Erst ab der zweiten Hälfte war auch optisch ein Klassenunterschied zu spüren, besonders in der Verteidigung konnte man als Team Akzente setzen. Unser Spiel ist definitiv noch ausbaufähig, aber vor allem müssen wir an unserer Einstellung arbeiten, so der neue Coach Butgereit. Er erhofft sich als nächsten Gegner im WBV Pokal einen Landesligisten, damit man sich Stück für Stück steigern kann.

Es spielten:
Alex Disterhoft 4, Natascha Rose 6, Kassandra Cabadakis, Katharina Reusch, Marleen Arnold 10, Miri Januszok 8 Biga Schäfer 9 Rebecca Butgereit 7 Franzi Goessmann 6 Melina Döring 2 Maja Faßbender 2 Janine Baumgartner 3

Knappe Kiste!

Das erste Spiel nach der Karnevalspause ging knapp an die Damen des BTV. Und so geht die Siegesserie weiter!

Das Hinspiel war schon schwer für die Damen 1, da Köln eine sehr gute Blockverteidigung spielt und man dagegen kaum eine Chance hat den Ball richtig ins Spiel zu bringen. Das wurde im Training thematisiert und Lösungen dafür gesucht. Phasenweise wurden die gefunden, phasenweise aber auch nicht.

Der Start ins Spiel war gut, doch der Vorsprung konnte nicht lange gehalten werden. Durch offene Dreier gingen die Kölner in Führung. Doch die Damen 1 des BTVs haben nicht aufgegeben und sind immer drangeblieben. Es war die ganze Zeit ein knappes Spiel.

Wichtige Rebounds und Freiwürfe zum Ende des Spiels sorgten dafür, dass der BTV das Spiel für sich entscheiden konnte! Nun heißt es ab Montag sich auf das nächste schwierige Spiel in Rhöndorf vorzubereiten!

Let’s go Barmen! Kämpfen und siegen!

Es spielten: Wischnitzki, Egert, Cabadakis, Rose, Safa, Schäfer, Reusch, Minjoli, Hellmig, Schlüter

Sieg, Haken, ab.

So bilanzierte Coach Lilia Rachmakow am Ende das Spiel gegen den Herner TC. Es sah im ersten Viertel zunächst alles nach einem klar überlegenen Spiel des Barmer TVs aus. Die Barmerinnen punkteten solide und ließen in der Defense nur wenig durch, sodass man nach dem ersten Viertel mit einem Spielstand von 08:22 für Barmen vom Spielfeld ging.
 
Herne stellte im zweiten Viertel auf eine Zonenverteidigung um und wachte langsam auf. So konnte Nummer 15 von Herne, die im gesamten Spiel 19 Punkte erzielte, besonders an der Freiwurflinie punkten und insgesamt tat sich der Barmer TV mit den sehr jungen Gegnerinnen recht schwer. Das zweite Viertel verlor man mit 17:13 und die Barmerinnen gingen mit einem Vorsprung von 10 Punkten in die zweite Halbzeit. Auch hier war der Start eher schleppend, die Defense ließ zu viele einfache Aktionen durch und die hohe Zahl an Fehlpässen in der Offense führten mitunter dazu, dass der Barmer TV erneut mit 17:13 das Viertel verlor. Im vierten Viertel konnten sich die Barmerinnen wieder aufraffen und glänzten besonders an der Freiwurflinie. Die gute Freiwurfquote (15/20 Treffer) und Defensearbeit der Centerinnen des Barmer TVs bei Nummer 15 führten schließlich dazu, dass die Barmerinnen das Spiel nicht mehr aus der Hand gaben und letztlich mit 61:66 das Spiel für sich entscheiden konnten.
 
Nach der Karnevalspause startet der BTV wieder vor heimischer Kulisse gegen Köln und hofft seine Siegesserie dort weiter fortzusetzen.