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Überstanden!

Beim letzten Duell dieser Saison glänzten die jungen U18-Mädchen nicht gerade. Erneut stark unterbesetzt, da zeitgleich ein U16-Spiel stattfand, traten sie das Match an. Mehr oder weniger von Beginn an unterlag die Mannschaft den Bonnerinnen. Diese dominierten durch Schnelligkeit und Spielcleverness, Wuppertal ließ hingegen den Kopf schnell hängen und setzte sich kaum zur Wehr. So vergrößerte sich von Viertel zu Viertel die Punktedifferenz. Am Ende ging man doch sichtlich niedergeschlagen mit 15:84 vom Parkett.

"Es ist wohl für alle das beste, dass diese Saison nun endlich zu Ende ist. Für sämtliche Beteiligte war sie nicht besonders schön. Jetzt haben wir aber die Gelegenheit uns neu zu sammeln und zu organisieren, damit die nächste Spielperiode wieder erfolgreicher läuft. Nach einer kurzen Pause werden wir das Projekt erfolgreiche U18 in Angriff nehmen und freuen uns darauf", so Goessmann und Fohlmeister.

Unnötig deutlich unter die Räder gekommen!

Die u18 wbl. verliert nach guter erster Halbzeit unnötig deutlich mit 29:61 gegen den Viertplatzierten aus Recklinghausen.

Das war wieder sehr schade. Anders als noch in der Hinrunde (ein unterirdisches Spiel, in dem jede nur damit beschäftigt war, den Kopf in den Sand zu stecken und man am Ende die schlechteste Saisonleistung gezeigt hatte) wirkte man heute vor allen Dingen in Sachen Motivation und Einstellung deutlich verbessert… und trotzdem stand nach 40 Minuten ein zu deutliches Resultat auf der Anzeige. „Mit diesem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein, da es vor allen Dingen die positiven Aspekte des Spiels nicht widerspiegelt.“ Blenden wir also die Zahlen besser einmal aus… dann konnte man an diesem Sonntag eine gute erste Halbzeit unserer jungen Mädchen beobachten. Die Recklinghausenerinnen waren nur mit sieben Spielerinnen angereist, während man auf Barmer Seite mit zwölf Spielerinnen in Bestbesetzung auflaufen konnte. Noch vor dem Spiel erinnerten die beiden Trainerinnen an die Blamage der Hinrunde. So ein Spiel wollte niemand noch einmal erleben müssen. Daher war man gewarnt und startete konzentriert. Auch hier wurden zwar einige Fehler gemacht und in der Offensive fehlten häufig die Optionen, doch über eine vorbildliche Einstellung und eine äußerst stabile Defensive blieb man immer in Tuchfühlung. „Das zeigt wieder einmal, dass der Kopf eben doch sehr viel beeinflussen kann“, so die Aussage der Coaches. Zur Halbzeit war das Duell mit 12 Punkten Differenz gegen den BTV noch offen. Leider verlor man nach der Pause schnell den Anschluss: Immer wieder war das Close-Out in der Verteidigung zu eng und zu aggressiv, sodass man den Gästen den Weg zum Korb frei machte. „Das war wirklich ärgerlich, denn eigentlich waren die Mädels aus Recklinghausen von außen nur dann gefährlich, wenn sie wirklich frei standen. Es hätte also absolut ausgereicht, den Weg zum Korb zu schließen und den Wurf nur zu erschweren. Stattdessen sind alle konsequent auf die ballführende Spielerin herausgerannt und haben so natürlich immer den Weg zum Brett geöffnet“, so kommentieren die Trainerinnen diese Phase. Recklinghausen wusste das zu nutzen und zog schnell immer weiter davon. Die letzten Minuten rissen sich die Hausherrinnen noch einmal zusammen und konnten noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. „Trotzdem ist es sehr schade, eine so deutliche Niederlage hinnehmen zu müssen, wenn man weiß, dass man eigentlich über weite Strecken gut mitgehalten hat“, so fassen die Coaches das Spiel zusammen.

Am kommenden Wochenende steht die Partie gegen Dortmund Barop an. Hier musste man in der Hinrunde eine unnötige Niederlage wegstecken. Das soll natürlich nicht noch einmal vorkommen… 

 

Shenja & Franzi

Großartige Leistung gegen Tabellenkonkurrenten!

In das Duell starteten die BTV-Mädchen etwas verschlafen. Die Gäste aus Düsseldorf erlangten zwei schnelle erfolgreiche Korbabschlüsse durch deren starke Aufbauspielerin. Danach ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Ein 6:0-Run führte zum Ausgleich, sodass sich ein spannendes Match entwickelte, bei dem keiner die Nase wirklich vorne hatte. Mit 16:18 ging es entsprechend in die erste Viertelpause. Den zweiten Abschnitt verschliefen die Wuppertalerinnen vollkommen. Sowohl in der Offense als auch in der Defense fehlte es an Intensität und Kreativität. Es wurde sich viel zu wenige bewegt, sodass sich eher ein sehr uneffektiver "Stand-Basketball" entwickelte. Zudem wurden vier sicher geglaubte 1:0-Korbleger verlegt. Zur Halbzeit lag Barmen damit verdient hinten (25:32).

Zur zweiten Hälfte wurde taktisch einiges umgestellt. Dreh- und Angelpunkt der Düsseldorfer war die Aufbauspielerin. Diese galt es nun konsequent aus dem Duell zu nehmen und das taten die Wuppertaler Mädchen hervorragend! Während sie in den ersten 20 Minuten 19 Punkte erzielte, waren es in den zweiten nur noch neun. Die anderen Düsseldorferinnen waren mit der Situation überfordert und warfen zahlreiche Bälle daneben, sodass Barmen zu leichten Ballgewinnen und tollen Fastbreaks kam. Ein 14:0-Run brachte den BTV in der 24. Minute nicht nur wieder ins Spiel, sondern sorgte auch für die Führung (49:41). Siegesluft geschnuppert: jetzt wollten alle mehr! Ein weiterer 8:0-Run im letzten Abschnitt machte den Sack zu und brachte letztlich einen am Ende sicheren und nun auch verdienten 73:55-Erfolg!

"Wahnsinn! Heute geht ein großes Lob an die Mannschaft, weil sie sich erstens nach der ersten Halbzeit nicht aufgab, weil sie zweitens die taktischen Maßnahmen tadellos umsetzte und weil sie drittens ausgesprochen selbstbewusst nach der Pause auf dem Feld agierte. Treten die Mädchen stets derart konzentriert, gewillt und geschlossen als Team auf, wartet mit Sicherheit noch die ein oder andere Überraschung! Prima!", so der Kommentar des Trainer-Duos Goessmann und Fohlmeister.

Franzi & Shenja

Nichts zu holen!

Vergangene Woche trat die U18w des BTV in Bonn an. Da parallel ein U16-Match lief, war die Mannschaft stark dezimiert. In den ersten drei Minuten spielten die jungen Barmerinnen noch gut mit. Danach entwickelte sich ein sehr einseitiges Duell. Die Ganzfeld-Mann-Mann-Presse brachte Wuppertal zu vielen Turnovern und anschließenden Fastbreaks durch die Gastgeber. Der Einsatz der BTV-Mädchen fiel gering aus. Zu eingeschüchtert waren sie von den Bonnerinnen. "Das war gar nicht nötig", so der Kommentar der Trainerinnen. "Denn als es am Ende darum ging, die 100 Punkte zu verhindern, spielten sie auf einmal mit der notwendigen Aggressivität und waren dann zumindest in diesem letzten Ziel erfolgreich." Nach Schlusspfiff stand eine deutliche 97:24-Niederlage auf der Anzeigetafel.

"Der Einsatz im Training muss in den kommenden Wochen deutlich erhöht werden, möchte die Mannschaft die nächsten Schritte nach vorne machen. Wir müssen die Einstellung ablegen, immer 'nett' zu unseren Teamkolleginnen zu sein. Erst, wenn wir anfangen, es ihnen im Training schwer zu machen, helfen wir ihnen wirklich und damit der ganzen Mannschaft. Wenn wir diesen Einstellungswandel vollziehen, dürften die Folgespiele deutlich besser laufen", resümiert das Trainerduo am Ende des Duells.

Franzi und Shenja

Leistungssteigerung gegen BBZ Opladen!

Im letzten Spiel des Jahres 2018 präsentierte sich die U18w des BTV deutlich besser. Trotz einer hohen Niederlage (44:69), spielten die Wuppertalerinnen körperbetonter, sodass ein ansehnliches Duell entstand.

Im ersten Viertel lag zunächst ein spannender Schlagabtausch vor. Auf einen Korb der Barmer folgte postwendend einer der Gäste. Erst in der neunten Minute setzte sich BBZ leicht ab. Der erste Abschnitt wurde entsprechend mit 8:14 beendet. In den zweiten zehn Minuten brachen die Wuppertalerinnen in der Defense ein und wussten selber nicht richtig zu scoren, sodass sich Opladen in diesem Viertel deutlicher absetzen konnte. 19:36 zeigte die Anzeigetafel zur Halbzeit an. Der dritte Abschnitt gestaltete sich vergleichbar zum zweiten. Erst in den letzten zehn Minuten verteidigten die BTV-Mädchen wieder besser und konnten dieses Viertel sodann auch mit 13:12 knapp gewinnen.

"Insgesamt kann die Mannschaft positiv aus dem Match gehen. Die Höhe der Niederlage ist zwar ärgerlich, dennoch wuchsen einige Spielerinnen in diesem Duell über sich hinaus. Wir hoffen, dass die Mädchen diese Mentalität mit nach 2019 nehmen", kommentieren die beiden Trainerinnen.

Einen schönen Übergang und ein erfolgreiches Jahr 2019 wünscht die U18 des BTV!

Lehrgeld gegen Dortmund und Düsseldorf!

"Die vergegangenen zwei Spiele zogen zwei hohe Niederlagen mit sich, die zwar nicht hätten sein müssen, die aber hoffentlich lehrreich sind", so der Kommentar des Trainergespanns Goessmann und Fohlmeister.

Gegen Dortmund starteten die BTV-Mädchen zunächst bärenstark. Binnen von sechs Minuten stand es 8:2 für Wuppertal. Alles passte, sodass der Eindruck entstand, dies würde ein leichtes Duell werden. Der Schein trog jedoch. Noch im ersten Viertel gelang es Dortmund aufzuholen, sodass es unnötig mit 10:7 in die erste kleine Pause ging. Im zweiten Abschnitt zogen die Gäste weiter an und eroberteten in der 17. Minute erstmals die Führung. Danach waren die Barmerinnen wie ausgewechselt. Panisch und kopflos agierten die jungen Nachwuchstalente und wussten sich dadurch nicht mehr zu helfen. Gegen die Zone der Dortmunder fanden sie zwar immer wieder offene Würfe, doch gingen diese ins Nirwana, anstatt in Richtung Korb. In der Konsequenz konnten die Gäste im dritten Viertel den Sieg besiegeln. Mit 19 kassierten Punkten und lediglich acht erzielten, hatten sie sich zu weit abgesetzt (28:42 gegen den BTV). Der letzte Abschnitt trudelte dann nur noch aus. Am Ende stand eine 38:58-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Ähnlich verlief es gegen Capitol Düsseldorf. Auch hier begannen die Wuppertalerinnen hoch konzentriert das Match. Auf einen Korb der Gastgeber folgte sogleich einer für den BTV. Trotz eines 12:0-Runs seitens der Düsseldorfer spielte der BTV ansehnlich und konnte in den letzten Minuten auf 16:8 verkürzen. Im zweiten Viertel brachen die Barmerinnen ein. Immer wieder fanden sie zwar schöne Ausstiege, versenkten den Ball jedoch nicht. Die Gastgeber vom Rhein wussten hingegen den Ball durch die Reuse zu schicken. Erst in den letzten zwei Minuten konnte der BTV die ersten Körbe in diesem Abschnitt erzielen. Mit 29:13 ging es entsprechend in die Halbzeit. Die Ansprache der Trainerinnen fand leider nicht die erhoffte Wirkung. In der Offense kam Wuppertal nicht zum Korb. In der Defense ließ man zu viele leichte Punkte zu. Auch die Umstellung auf eine Zone half nichts, sodass am Ende eine ärgerliche 75:34-Niederlage auf dem Block stand.

"Beide Spiele haben erneut gezeigt, dass die Mannschaft vom Kopf nicht damit zurecht kommt, wenn sie einmal ins Hintertreffen gerät. Anstatt ruhig zu bleiben und den eigenen Stil fortzusetzen, verlieren die Mädchen in diesen Momenten vollkommen den Überblick, verfallen in Einzelaktionen und können den taktischen Anweisungen nicht Folge leisten. Daran müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten, damit sich die Barmerinnen in der Rückrunde gestärkt präsentieren können", resümieren die beiden Trainerinnen die zwei Duelle.

Franzi & Shenja