Unnötige Niederlage in Barop

Eine unnötige Niederlage mussten die Barmerinnen an diesem Sonntag Nachmittag aus Dormtund mit nach Hause nehmen. Dabei fehlten einige Stammspielerinnen des Teams, die zeitgleich mit der U17 in Neuss auf dem Parkett standen. Am Ende hieß es 34-45 aus Barmer Sicht und die Enttäuschung stand allen ins Gesicht geschrieben.

Sehr schade, denn eigentlich hatte man reellle Chancen gegen das Team aus Barop. Doch gleich zu Beginn kassierte man immer wieder freie Korbleger, weil entweder die erste oder die zweite Hilfe ihren Einsatz verschlief. Überhaupt war man irgendwie gar nicht richtig anwesend, lief dem Spiel eher hinterher. Lediglich einen mageren Punkt erzielte man in den ersten fünf Minuten und so wunderte es auch niemanden, dass das erste Viertel mit 16-6 an die Gastgeberinnen ging.

Diese nutzten ihren Größenvorteil immer wieder aus und zeigten sich treffsicherer als die Barmerinnen. Scheinbar einfache Korbleger fanden nicht den Weg durch die Reuse und man traf falsche Entscheidungen, die dem Baroper Team immer wieder als Vorlage für die nächsten Punkte dienten. Zur Halbzeit lag man trotz der bescheidenen eigenen Leistung "nur" mit 15-24 hinten.Das Spiel war noch nicht entschieden.

Doch auch im zweiten Spielabschnitt kam man nicht mehr an den Gegner heran. Immer wieder gelangen nun zwar Punkte auf der eigenen Seite und man zeigte sich wacher und willens, das Spiel noch zu drehen, doch kassierte man gleich am anderen Ende des Feldes wieder zwei Punkte und konnte so den Rückstand nicht verkürzen.

"Irgendwie standen heute alle etwas neben sich. Keine Spielerin konnte Normalform aufs Feld bringen, alle waren etwas verschlafen und zeigten nicht den gewohnten Biss", resümierte die Trainerin am Ende. Man konnte erkennen, dass viele Spielerinnen noch nie in die Rolle einer Führungsspielerin geschlüpft sind, die sie heute erfüllen mussten. Es fehlten gleich mehrere Spielerinnen der ersten Fünf, doch das ist keine Begründung für diese Niederlage. Die Gastgeberinnen waren heute einfach immer einen Schritt schneller und haben von den Fehlern der Barmerinnen profitiert. So gewinnt man leider keine Spiele.

Trotzdem: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und deswegen gilt es jetzt, die Köpfe wieder hochzunehmen und im Training weiter hart zu arbeiten. Dann wird sicherlich bald der nächste Sieg für Barmen eingefahren!

 

Shenja, Miska und Franzi